Jeden Tag werden Entscheidungen getroffen, von uns und von anderen um uns herum. Die Nachrichten sind voll von Entscheidungen, und viele von ihnen werden kurz danach wieder umgestoßen.

Wie wäre es mit:

  • Dem Betreuungsgeld für die Nicht-Inanspruchnahme frühkindlicher Förderung
  • Der PKW-Maut auf deutschen Straßen
  • Der Entlassung erst kürzlich eingestellter Mitarbeiter
  • Dem Stoppen eines Investitionsprojekts, das bereits Millionen gekostet hat

Was passiert in unserem Kopf, wenn wir fragwürdige Entscheidungen treffen?

Unser Geist spielt Spiele, das ist nicht neu. Und nicht alle Entscheidungen erfordern tatsächlich kritisches Denken. Aber in manchen Fällen ist eben genau das nötig.

Wie entscheiden Sie, welche Projekte umgesetzt werden sollen und welche nicht oder wie ihr Unternehmen sich am besten weiterentwickeln soll?

Vor einer Weile veröffentlichte der Harvard Business Review einen schönen Artikel über die häufigsten Vorurteile bei der Entscheidungsfindung (Decision Biases). 

Diese Vorurteile können uns von guten Entscheidungen abbringen. Wie man sie vermeidet, wird später in dem Artikel beschrieben und entspricht weitgehend derm Prozess der Entscheidungsanalyse von Kepner-Tregoe.

  • Klären Sie die Situation, die von Ihnen eine Entscheidung verlangt
  • Definieren Sie das Ziel der Entscheidung: welches Endergebnis wollen Sie erreichen?
  • Bestimmen Sie Erfolgskriterien
  • Ermitteln Sie Alternativen und vergleichen Sie sie hinsichtlich der Kriterien
  • Beachten Sie Risiken bevor Sie die Entscheidung treffen

 

Wie sehr sind Sie sich über Ihre Vorurteile bewusst? Und was halten Sie davon, stattdessen Entscheidungen zu fällen, die auf kritischem Denken basieren? 

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